Schulen sind nicht in der Lage, soziale und gesellschaftliche Ungleichheiten auszugleichen. Zu diesem Schluss kommen Studien auf der ganzen Welt. Ganztagsschulen könnten hier eine Ausnahme sein, erklärte Universitätsprofessor Hans Karl Peterlini. Sie seien eine gute Möglichkeit, Schule anders und neu zu denken.Das pädagogisch wertvolle Angebot schätzen vor allem die Eltern, Ganztagsschulen würden nicht als Betreuungsstätten gesehen, in denen man die Kinder nur parke. Lehrer betonten bei der Tagung, dass die Schule am Nachmittag mehr als nur Hausaufgabenhilfe sei. Es gehe um individuelle Förderung, auch von Migrantenkindern – ohne die Chancengleichheit eine leere Floskel bleibe.Schließlich gehe es auch um ausreichend Ressourcen, die Ganztagsschulen ohne Zweifel brauchen. Und die in Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel gezielter und besser eingesetzt werden müssten.stol/wib