Sonntag, 28. Oktober 2018

Tagung zum Wolf-Problem in Bozen

Die Rückkehr von Bär und Wolf in die heimischen Berge stellt die Südtiroler vor soziale Herausforderungen. Damit beschäftigten sich mehrere Experten bei der gestrigen Fachtagung in Bozen, die vom CAI Alto Adige in Zusammenarbeit mit der CAI-Gruppe Grandi Carnivori (Große Beutegreifer) und dem Trentiner SAT organisiert wurde.

Bär und Wolf werden vor allem dann gefährlich, wenn sie sich an die Menschen gewöhnen und ihre Scheu verlieren.
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Bär und Wolf werden vor allem dann gefährlich, wenn sie sich an die Menschen gewöhnen und ihre Scheu verlieren. - Foto: © shutterstock

Dabei stellte sich die vorherrschende Meinung der Experten als äußerst gemäßigt heraus. Einig waren sie sich darin, dass die Politik sich auf das Monitoring, auf alternative Vorsorgemaßnahmen sowie die Finanzierung – und nicht primär auf den Abschuss bzw. die Entnahme von Wolf und Bär konzentrieren sollte.

Bezug nahmen sie dabei vor allem auf die Zahlen und Erfahrungswerte aus anderen Raubtiergebieten. Aus denen geht laut dem geschäftsführenden Direktor des Amtes für Jagd und Fischerei, Luigi Spagnolli, auch hervor, „dass Wölfe vor allem dann problematisch werden, wenn sie sich an den Menschen gewöhnen und sich zu nahe an ihn heran trauen.

In solchen Fällen müsse laut Spagnolli mit Schreckschusspistolen gehandelt werden, um dem Wolf Angst zu machen.

Z/ast

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett".

stol