Mittwoch, 23. August 2017

Taifun „Hato“ wütet in China: Mindestens 3 Tote

Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen hat Taifun Hato in Südchina und den chinesischen Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau gewütet. In Macau starben mindest drei Menschen, wie die „South China Morning Post“ am Mittwoch berichtete.

Bei einem Taifun in Südchina sind über 30 Menschen verletzt worden.
Bei einem Taifun in Südchina sind über 30 Menschen verletzt worden. - Foto: © LaPresse

Zwei weitere Menschen wurden vermisst. Ein stadtweiter Stromausfall legte viele der Casinos und Luxushotels lahm, für die Macau bekannt ist.

Behörden im benachbarten Hongkong, auf das der Taifun am frühen Mittwochmorgen zuerst traf, berichteten von mindestens 34 Menschen, die bei dem Sturm verletzt wurden. Erstmals seit fünf Jahren rief die Stadt die höchste Taifun-Warnstufe aus. Schulen blieben geschlossen, mehr als 400 Flüge wurden gestrichen.

Fährverbindungen liegen lahm

Auch Fährverbindungen wurden eingestellt und der Verkehr von Zügen und U-Bahnen eingeschränkt. Auf der Insel Lantau, die zu Hongkong gehört, brachten Rettungskräfte die Bewohner eines Fischerdorfes in Sicherheit, das überflutet wurde.

Videos in sozialen Netzwerken zeigten in vielen Stadtteilen überflutete Straßen, entwurzelte Bäume und umherwirbelnde Teile, etwa von Baugerüsten.
Auch in Südchina waren die Behörden in Alarmbereitschaft und warnten vor schweren Schäden.

Tausende Menschen wurden laut der staatlichen Nachrichtenagentur ?Xinhua in Sicherheit gebracht. Schnellzugverbindungen zwischen mehreren großen Städten kamen zum Erliegen.

dpa

stol