Donnerstag, 28. November 2019

Tamara Lunger: „Der terraXcube ist ein Geschenk“

Zur Vorbereitung auf die geplante Himalaya-Expedition werden sich Tamara Lunger und Simone Moro einer künstlichen Akklimatisierung im terraXcube unterziehen, dem Zentrum für Extremklima-Simulation von Eurac Research mit Sitz am NOI Techpark Südtirol. Im STOL-Interview zeigt sich Lunger begeistert von dieser Chance, sich im eigenen Land vorzubereiten.

Lunger und Moro verbringen täglich 12 Stunden im terraXcube. - Foto: © DLife

Die Akklimatisierung der beiden Alpinisten im terraXcube dauert rund vier Wochen. Vor Eintritt in die Kammer wurden Lunger und Moro sportmedizinisch untersucht.

Die erste Phase der Akklimatisation läuft gerade. Lunger und Moro verbringen täglich 12 Stunden im terraXcube. Sie schlafen in der Klimakammer und trainieren tagsüber draußen.

Ab Freitag werden die beiden Alpinisten dann fast die gesamte Zeit in der Kammer verbringen und auch ihr Training dort absolvieren (Laufband, Indoor-Fahrradtrainer). Ziel wird es sein, eine gute Akklimatisierung bis auf rund 6.400 Meter zu erreichen. Abhängig von ihrem Akklimatisierungsstatus, z.B. Schlafqualität, keine Symptome von Höhenkrankheit, wird die Höhe phasenweise auf bis zu über 8.000 Meter nach oben geschraubt und die Temperatur nach unten, um auch die Anpassung des Körpers an die Kälte zu untersuchen. In dieser Phase werden die Untersuchungen häufiger wiederholt.

STOL hat am Donnerstag zuerst mit Tamara Lunger und anschließend mit Hannes Gatterer, Forschungsleiter am Institut für Alpine Notfallmedizin von Eurac Research gesprochen.


stol