Mittwoch, 22. Juli 2020

Glasscherben im See: Taucher und Feuerwehrleute säubern den „Lech Sant“

Der Umweltschutzverein „Lia per Natura y Usanzes“ hat über seine Mitglieder erfahren, dass im Alpensee „Lech Sant“ auf der Mastle-Alm am nördlichen Fuße des Pitschberges in St. Christina in Gröden Glasscherben auf dem Grund liegen und einige Jugendliche sich geschnitten haben. Darauf hat sich der Verein beim Dachverband für Natur und Umwelt informiert, ob es eine Tauchergruppe in Südtirol gibt, die Alpenseen von Unrat befreit.

Die Taucher im Einsatz.
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Die Taucher im Einsatz. - Foto: © Lia per Natura y Usanzes
Am Sonntag, den 19. Juli fuhr eine Gruppe von Tauchern aus dem Etschtal zusammen mit drei Männern der Freiwilligen Feuerwehr von St. Christina und einigen Ausschussmitgliedern des Vereins zum See, um ihn zu entrümpeln.

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Die ganze Ausrüstung der Tauchergruppe wurde von der Feuerwehr und dem Wirt auf die Alm befördert. Die Taucher fanden nach zwei Stunden etliche ganze und kaputte Flaschen, und alle sammelten am Seeufer den Müll ein. Die Entdeckung einer ca. 10 Meter langen geraden Steinmauer am südlichen Ufer ist rätselhaft.

Nach dieser anstrengenden Säuberungsaktion wurden alle mit einem guten Mittagessen vom Wirt belohnt.

Der ladinische Flurname „Lech Sant“ bedeutet auf Deutsch übrigens „Heiliger See“

stol