Die Botschaften auf ihren Plakaten und Transparenten hatten eine deutliche Sprache genauso wie ihre Slogans: „Wir weinen mit den Gletschern“, „More fish less plastic“, „Wer Umweltprobleme nicht ernst nimmt, ist selber eins“, „Cambiamo le nostre abitudini - non il clima“, „Ende der Schonzeit“ oder „There is no planet B“.Laut den Behörden nahmen rund 3000 Personen an der Kundgebung teil. Es war dies hierzulande der erste Schulstreik fürs Klima im neuen Schuljahr.Umweltlandesrat Giuliano Vettorato hat sich anschließend mit einer Delegation von Schülern getroffen. Die Schülervertreter wünschten sich, bei Treffen und Konferenzen in Schulen noch mehr über die Entwicklungen zum Klimaschutz auch auf lokaler Ebene informiert zu werden. Vettorato signalisierte dazu „die maximale Bereitschaft, zusammen mit den anderen Bildungslandesräten und den Schulämtern aller drei Sprachgruppen gemeinsame Wege zu finden, um die Jugendlichen noch besser zu informieren aber auch mit ihnen gemeinsam Initiativen zu organisieren.“ Außerdem betonte der Umweltlandesrat: „Wir sind offen für neue Vorschläge und Initiativen. Gerade der Dialog ist wichtig und trägt sicher zu noch besseren Ergebnissen bei“, betonte Vettorato gegenüber den Jugendlichen.Eine Million in ganz ItalienIn ganz Italien waren es über eine Million Demonstranten. Dies betonte die 24-jährige Umweltaktivistin Marianna Panzarino, Sprecherin der Bewegung Fridays For Future, die allein in Rom über 200.000 Demonstranten auf die Straße brachte. In Mailand waren es 150.000, in Neapel 100.000. Auch aus Triest, Turin, Florenz, Cagliari und Bari wurden Demonstrationen mit jeweils Tausenden von Teilnehmern gemeldet. „Unglaubliche Bilder aus ganz Italien“, twitterte die Schwedin Greta Thunberg, die Bilder der Demonstrationen in mehreren italienischen Städten postete. stol/lpa/ds