Seit Samstagmorgen flüchteten hunderte Familien aus Lagern in der Stadt Gaza und im Zentrum und Norden des Küstenstreifens, nachdem große Wassermassen die Camps überflutet hatten. Sie sind nun obdachlos.<BR /><BR />Der Sprecher des von der Hamas kontrollierten Zivilschutzes, Mahmud Bassal, teilte mit, seine Teams hätten in der Nacht mehr als 1.500 Anrufe von Menschen erhalten, die nach der Überflutung ihrer Zelte um Hilfe gebeten hätten. Die Behörden hätten dafür jedoch keine Ausrüstung und keine Kapazitäten. „Wir haben einen dringenden Notruf an die internationale Gemeinschaft und humanitäre Organisationen gerichtet“, sagte Bassal, „wir können die Folgen dieses Sturms nicht alleine bewältigen.“<BR /><BR />Ein Zusammenschluss palästinensischer zivilgesellschaftlicher Organisationen warnte in einer Erklärung indes vor der Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten und Epidemien, die das Leben von Hunderttausenden von Einwohnern bedrohe. Die Organisationen forderten, Druck auf Israel auszuüben, „damit humanitäre Hilfe uneingeschränkt ins Land gelassen wird“.