Nachdem Aktivisten der sogenannten „No TAV“-Bewegung mit Straßenblockaden die Autobahn Turin–Bardonecchia gesperrt hatten, griffen die Sicherheitskräfte zur Räumung der Sperren ein. Die Demonstranten reagierten und setzten die auf dem Asphalt aufgetürmten Autoreifen in Brand. Es wurden keine Verletzten gemeldet.Die Regierung Monti signalisiert indes kaum Dialogbereitschaft mit den Demonstranten im Susa-Tal. „Die Bauarbeiten sind im Gange und müssen fortgesetzt werden“, meinte Infrastrukturminister Corrado Passera in einer Ansprache vor dem Parlament in Rom. Aktivist Abbá kämpft um sein LebenInzwischen kämpft Luca Abbá, der 37-jährige „No TAV“-Aktivist, der aus Protest gegen die Erweiterungsarbeiten der Baustelle im Susa-Tal auf einen Strommast geklettert war und nach einem Stromschlag aus 15 Metern in die Tiefe gestürzt war, um sein Leben. Sein Zustand sei stabil, aber kritisch, teilten die Ärzte des Turiner Krankenhauses mit, in das Abbá eingeliefert wurde.mit