Dienstag, 16. Mai 2017

Technischer Notfall am Krankenhaus Bruneck

Wie erst am Dienstag bekannt wurde, sind am vergangenen Freitag am Brunecker Krankenhaus wegen eines technischen Defekts 2000 Liter Dieselkraftstoff ausgetreten.

Dank eines speziellen Geräts des Landesfeuerwehrverbandes konnte nach mehr als 24 Stunden Einsatzzeit jegliche Gefahr gebannt werden und die Kläranlage wieder ihren Betrieb aufnehmen. - Foto: FFW St. Lorenzen
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Dank eines speziellen Geräts des Landesfeuerwehrverbandes konnte nach mehr als 24 Stunden Einsatzzeit jegliche Gefahr gebannt werden und die Kläranlage wieder ihren Betrieb aufnehmen. - Foto: FFW St. Lorenzen

Grund für den Austritt war der Bruch einer Treibstoffhauptleitung, wie der Sanitätsbetrieb Bruneck am Dienstag mitteilte. Dadurch gelangten 2000 Liter Dieselkraftstoff in ein Auffangbecken und in den unmittelbar daneben verlaufenden Schachtbereich.

1800 Liter Dieselgemisch umgepumpt

Am Krankenhaus habe man, so der Sanitätsbetrieb, den Notfallplan eingeleitet. Die hauseigene Techniker-Mannschaft wurde mobilisiert, der Umwelt- sowie Schadstoffzug der FFW Bruneck alarmiert. Als Erstmaßnahme wurden im Krankenhausbereich sofort sämtliche Abgänge am Kanalnetz hermetisch abgeschlossen und die Betreibergesellschaft der Kläranlage ARA in St. Lorenzen, sowie das Amt für Gewässerschutz, über die Havarie informiert.

Das Krankenhauspersonal und die Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehren Bruneck und St. Lorenzen pumpten schließlich rund 1800 Liter Dieselgemisch in Sicherheitsbehälter um. Zudem wurden die gesamten kontaminierten Flächen mit Spezialbindemittel behandelt und umfassend gereinigt.

Sanitätsbetrieb: Keine negativen Auswirkungen auf Gewässer

Durch die rechtzeitige Benachrichtigung konnte in der Kläranlage der gesamte Diesel abgefangen werden, bevor Schlimmeres passierte.

Dank eines speziellen Geräts des Landesfeuerwehrverbandes konnte nach mehr als 24 Stunden Einsatzzeit jegliche Gefahr gebannt werden und die Kläranlage wieder ihren Betrieb aufnehmen, schreibt die FFW St. Lorenzen auf ihrer Facebook-Seite.

Laut Pressemitteilung gab es keine negativen Auswirkungen auf die Gewässer. „Ich bin froh, dass wir das Problem gut in Griff hatten und bedanke mich auf dieser Stelle bei allen Einsatzkräften, die dazu beigetragen haben, dass großer Schaden verhindert werden konnte“, so die Stellungnahme des Bezirksdirektors des Gesundheitsbezirkes Walter Amhof zum Vorfall.

stol

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