In Ober- und Niederösterreich sollten die Pegelstände den Tag über noch steigen.Unklar war, ob die neu errichteten 11,15 Meter hohen Schutzwände halten würden und ob die Höhe ausweichen würde.„Das wird eine Zentimeterpartie“, hieß es vom Hydrographischen Dienst in Niederösterreich. Genaue Vorhersagen seien schwierig, weil in Bayern eine wichtige Messstation ausgefallen sei.Zudem bangten die Menschen, dass mitgerissenes Treibgut die Wände zerstören könnte. Die Situation sei unberechenbar, hieß es vom Militär.In beiden Bundesländern in Österreich sind bereits Hunderte von Häusern evakuiert worden. Die Wassermassen fluteten einige Orte wie Melk.Straßen und Bahnstrecken waren blockiert. Die Donau blieb in ganz Österreich für den Schiffsverkehr gesperrt.Der Westen beginnt mit dem AufräumenIm Westen des Landes begannen bereits am Montag nach einer Entspannung der Lage die Aufräumarbeiten: In Salzburg, Vorarlberg und Tirol hatten unter anderem Hunderte Hangrutsche wichtige Verkehrswege blockiert.Zwei Menschen starben bisher in Österreich, zwei weitere werden noch vermisst.dpa