Insgesamt 259 Personen haben ab dem 30. November 2013 die Aufgabe, in den zwei Jahren der Synode gemeinsam mit dem Bischof Weichenstellungen f?r die Zukunft der Di?zese vorzunehmen. Die Liste aller 259 Teilnehmer gibt es hier:? Synode_Teilnehmerliste.pdf 190,65 kB Die Gesamtanzahl ist im Vergleich zu ersten Di?zesansynode von 1970 bis 1973, die 155 Mitglieder z?hlte, sehr hoch.?Damit wurde den ver?nderten Verh?ltnissen des gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens in S?dtirol Rechnung getragen?, unterstreicht Reinhard Demetz, Sekret?r der Di?zesansynode.Die Auswahl der Synodalen erfolgte nach mehreren Kriterien.Zum einen mussten die kirchenrechtlichen Vorgaben eingehalten werden, wonach bestimmte Amtstr?ger und andere Gruppen, die vorwiegend aus Priestern bestehen, von Rechts wegen als Synodale ernannt werden m?ssen.Dazu kommt eine Gruppe von Synodalen, die von verschiedenen di?zesanen Gremien gew?hlt wurden. Zu ihnen geh?ren auch die Mitglieder des Pastoralrates, die Aufgrund ihrer Funktion zu Synodalen ernannt wurden.Einige Mitglieder vom Bischof frei ernannt Die dritte Gruppe von Synodalen besteht aus Menschen, die vom Bischof frei ernannt wurden.?Der Sinn der freien Ernennungen liegt darin, eine m?glichst ausgewogene Repr?sentanz der di?zesanen Wirklichkeit zu erreichen. Viele Menschen, die in der Synode einen interessanten Beitrag leisten k?nnten oder bestimmte Vereine, Gruppierungen oder Str?mungen repr?sentieren, konnten ?ber Wahlen in den Gremien nicht erreicht werden. So zum Beispiel wurden einige junge Menschen vom Bischof ernannt, um die Altersstruktur der Synode auszugleichen?, erkl?rt Demetz.65 Prozent der Synodalen sind M?nner, 35 Prozent Frauen. ?Die auf den ersten Blick sehr ungleiche Aufteilung relativiert sich, wenn man die Grundstruktur der Versammlung ber?cksichtigt. Die Mitglieder von Rechts wegen sind zu 100 Prozent Priester, d.h. M?nner.?Die Gruppe der gew?hlten und ernannten Synodalen, d.h. die beiden Gruppen, in denen eine Steuerung der Zusammensetzung m?glich war, pr?sentiere sich dagegen sehr ausgewogen: Frauen 48 Prozent, M?nner 52 Prozent.Priester und LaienWichtig f?r den Verlauf der Synode sei auch das Verh?ltnis von Priestern und Laien in der Versammlung. Hier gibt es f?r die Di?zesansynoden eine Vorgabe von Seiten des Direktoriums f?r den Hirtendienst der Bisch?fe von 2004.Dieses sieht im Kapitel ?ber die Di?zesansynode vor, dass "dass den Klerikern entsprechend ihrer Aufgabe in der kirchlichen Gemeinschaft eine ?berwiegende Rolle anvertraut wird" (Nr. 170).Es ist nicht weiter spezifiziert, wie die Formulierung "?berwiegende Rolle" numerisch zu verstehen ist. Diese Vorgabe wurde in der Zusammensetzung der Synode wie folgt interpretiert. Laien: 66 Prozent, Priester und Diakone: 34 Prozent.Die Ordensleute sind in dieser Aufteilung je nach Status als Laien bzw. Priester gez?hlt. Insgesamt sind in der Liste 30 Ordensleute vertreten.Zusammensetzung der Synode nach SprachgruppenEin Punkt, der insbesondere f?r S?dtirol wichtig ist, besteht in der Zusammensetzung der Synode nach Sprachgruppen. Hier wurde versucht, dem Zensus der Bev?lkerung gerecht zu werden.?Es ergibt sich dabei ein leichtes Ungleichgewicht zu Ungunsten der deutschsprachigen Gruppe, die jedoch auch hier zwei Drittel der Versammlung stellt?, so der Sekret?r der Di?zesansynode.AltersstrukturDie Altersstruktur der Versammlung pr?sentiere sich auf den ersten Blick nicht unbedingt als ausgewogen.?Dieser erste Eindruck relativiert sich wenn erstens die Alterstruktur der Gesamtbev?kerung herangezogen und zweitens das hohe Durchschnittsalter (58) der Gruppe der Mitglieder von Rechts wegen herangezogen wird.?Die Di?zesanleitung hofft, ?mit dieser insgesamt recht ausgewogenen Zusammenstellung der Synode gute Voraussetzungen auf den Weg zu geben, um die Weichen f?r die Zukunft der Kirche in S?dtirol zu stellen.??ber die Sessionen der Synodalen hinaus, werde der Verlauf und vor allem der Beginn der Synode von einer breiten Einbindung der Bev?lkerung gepr?gt sein.In zw?lf offenen Veranstaltungen unter dem Titel ?Heimat im Glauben: mitreden ? mitbauen? sind alle Interessierten eingeladen, gemeinsam Ideen und Projekte f?r die Zukunft der Kirche in S?dtirol zu schmieden.Diese lokalen Treffen, die den Ausgangspunkt der sp?teren Beratungen bilden, dauern jeweils einen Tag und verlaufen nach der Methode ?Open Space?.