„Die Kombination von Neuschnee, Südwestwind, teils ungünstiger Altschneedecke und oft schlechten Sichtbedingungen sorgt für schwierige Verhältnisse“, erklären die Experten des Lawinenwarndienstes.Vor allem im Westen und Norden des Landes müsse man von erheblicher Lawinengefahr der Stufe 3 ausgehen. Die Hauptgefahr gehe dabei vom frischen Triebschnee in steilen Windschattenhängen aus.Er sei schon durch geringe Zusatzbelastung auszulösen und müsse in allen Expositionen als äußerst störungsanfällig angesehen werden. „Auch spontane Lawinen sind vereinzelt möglich. Lawinen können auf ihrer Sturzbahn die gesamte Schneedecke mitreißen, da das Schneedeckenfundament schwach ist. Skitouren erfordern Erfahrung und Zurückhaltung“, warnen die Experten.In den übrigen Landesteilen falle entweder weniger Schnee oder der Neuschnee sei auf teilweise aperen Boden gefallen, weshalb nur von einer mäßigen Lawinengefahr ausgegangen werden kann. Auch hier stellt frischer Triebschnee die Hauptgefahr dar.Zu bedenken sei weiterhin, dass auch kleine Rutsche und Lawinen im felsigen, exponierten Gelände eine Gefahr darstellen und der lockere, oft wenige Schnee Steine und Hindernisse verdecken kann.stol