Ausgangspunkt der Ermittlungen war die Anzeige eines Mannes Anfang März. Er gab an, von Unbekannten telefonisch kontaktiert worden zu sein, die sich zunächst als Bankangestellte ausgaben. Im Zuge der Betrugsmasche sollen sich die Täter auch als Carabinieri ausgegeben haben, heißt es in einer Aussendung der Carabinieri. Besonders perfide: Die Nummer, unter der sie anriefen, war tatsächlich einer Carabinieri-Dienststelle zuzuordnen.<BR /><BR />So gelang es den Betrügern, den Mann zu überzeugen, ihnen fast 30.000 Euro zu überweisen – unter dem Vorwand, er müsse seine Ersparnisse „in Sicherheit bringen“. Das Geld wurde anschließend rasch auf mehrere Konten weitergeleitet, mutmaßlich, um die Nachverfolgung zu erschweren.<BR /><BR />Den Carabinieri gelang es im Zuge der Ermittlungen, den Geldfluss nachzuvollziehen und die beiden mutmaßlichen Täter ausfindig zu machen. Die beiden Männer aus Latium und Apulien wurden angezeigt.<BR /><BR />Der Fall zeigt laut Ermittlern erneut, wie professionell Betrugsmaschen inzwischen aufgebaut sind und wie gezielt Täter mit falschen Identitäten und psychologischem Druck arbeiten.