Donnerstag, 19. Juli 2018

Thai-Buben beten in Tempel und gedenken totem Taucher

Nach ihrer ebenso riskanten wie dramatischen Rettung aus einer überfluteten Höhle haben Mitglieder der thailändischen Jugend-Fußballmannschaft am Donnerstag in einem buddhistischen Tempel für ein langes und glückliches Leben gebetet. Etliche von ihnen erschienen zu der Zeremonie in der Stadt Mae Sai, nachdem sie die erste Nacht zu Hause bei ihren Familien verbracht hatten.

Bei ihrem Gebet mit Mönchen ehrten die Jungen auch den bei der Befreiungsaktion gestorbenen Rettungstaucher.
Bei ihrem Gebet mit Mönchen ehrten die Jungen auch den bei der Befreiungsaktion gestorbenen Rettungstaucher. - Foto: © APA/AFP

Bei ihrem Gebet mit Mönchen ehrten sie auch den bei der Befreiungsaktion gestorbenen Rettungstaucher. Dem ehemaligen thailändische Elitesoldaten, der freiwillig mithalf, war in dem überfluteten Labyrinth der Sauerstoff ausgegangen.

Am Mittwoch waren das Team und ihr Trainer aus dem Krankenhaus entlassen worden, in dem sie sich nach ihrer Rettung eine Woche lang erholt hatten. Danach hatten sie bei einer von den Behörden organisierten Pressekonferenz das Drama erstmals aus ihrer Sicht erzählt. Sie berichteten, wie sie das von den Wänden der Höhle tropfende Regenwasser tranken und schilderten den Moment, in dem die Suchtaucher zu ihnen vorstießen. Es sei ein „Wunder“ gewesen.

Die 12 Fußballer im Alter von 11 und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle nahe ihres Heimatorts von schnell steigenden Wassermassen eingeschlossen worden. 9 Tage später wurden sie gefunden.

apa/afp

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stol