Freitag, 13. Juli 2018

Thailändische Höhle: Toter Taucher soll Denkmal bekommen

Der thailändische Taucher Saman Kunan, der bei den Vorbereitungen zur Rettung der Jugendfußballmannschaft ums Leben kam, soll ein Denkmal bekommen.

Dem Taucher Saman Kunan soll ein Denkmal errichtet werden. Er starb beim Versuch, die Jungs aus der Höhle zu retten. - Foto: Screenshot
Dem Taucher Saman Kunan soll ein Denkmal errichtet werden. Er starb beim Versuch, die Jungs aus der Höhle zu retten. - Foto: Screenshot

Die überlebensgroße Skulptur soll im Waldpark Tham Luang-Khun Nam Nang Non errichtet werden, in dem die Höhle liegt, aus der die jungen Fußballer gerettet wurden.

Der renommierte thailändische Bildhauer Chalermchai Kositpipat kündigte am Freitag an, das Denkmal aus eigener Tasche zu bezahlen, wie das Online-Portal der Zeitung „Bangkok Post“ berichtete.

Der 37 Jahre alte Taucher war am Freitag vergangener Woche ums Leben gekommen. Dem ehemaligen Soldaten, der zuletzt als Sicherheitsmann arbeitete, ging bei einem Tauchgang die Luft aus. Inzwischen wird er in seiner Heimat wie ein Held verehrt. Bei der Rettungsaktion konnten schließlich alle zwölf Buben und der Trainer gerettet werden.

FIFA lädt gerettete Jugendfußballer zu Gala nach London ein

Indessen hat der Fußball-Weltverband FIFA die zwölf geretteten Jugendfußballer und ihren Trainer zur Weltfußballer-Gala im September nach London eingeladen. Das sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino am Freitag in Moskau. „Wir denken auch über andere mögliche Aktivitäten in Thailand nach.“

Zunächst hatte der Weltverband die Kinder zum WM-Finale am Sonntag nach Moskau eingeladen. Eine solche Reise war jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich. Im Rahmen der „The Best FIFA Football Awards“ am 24. September wird in London auch der neue Weltfußballer gekürt.

„Die ganze Welt hat zugeschaut und neun Tage lang gebetet“, sagte der 48 Jahre alte Infantino. „Es hat nicht nur den Fußball berührt, sondern die ganze Welt.“ 

apa/dpa

stol