„Mit Draghi, einem kompetenten und international geschätzten Premier, hat sich Italien verändert und man kann nicht bestreiten, dass es ein bessres Land geworden ist als noch vor einem Jahr“, ist im Artikel des „The Economist“ zu lesen. Die Stabilität des Landes sei aber in Gefahr, sollte Draghi seinen Posten verlassen, um Staatspräsident zu werden.<BR /><BR /><b>Preis für Verbesserung</b><BR /><BR />„The Economist“ prämiert nicht das reichste, glücklichste oder mächtigste Land. Als Land des Jahres wird jenes Land ausgezeichnet, das sich am stärksten verbessert hat. Die Wahl sei auf Italien nicht wegen des Gewinns der Fußball-Europameisterschaft oder den Sieg beim Eurovision Song Contest gefallen, sondern wegen der Politik des Landes.<BR /><BR />„Mit Mario Draghi hat Italien einen kompetenten und anerkannten Permier an seiner Spitze. Zudem hat ein Großteil der italienischen Politiker Divergenzen beiseite gelegt, um eine tiefgreifende Reform zu ermöglichen“, schreibt das Wirtschaftsmagazin.<BR /><BR /><b>Lob für Coronapolitik</b><BR /><BR />Worte des Lobes findet „The Economist“ auch für die Strategie der italienischen Politik in der Pandemiebekämpfung und den Wiederaufbau: „Italien hat eine der höchsten Impfquoten in ganz Europa und nach einem schwierigem Jahr 2020 erholt sich die Wirtschaft des Landes schneller als etwa in Deutschland oder Frankreich.“