In Südtirol war der gebürtige Bundesdeutsche durchaus umstritten, sein Abgang nach knapp 3-jähriger Amtszeit nicht unproblematisch. Gestolpert ist Schael damals letztendlich über die versäumte Ausschreibung der Haftpflichtversicherung für 7000 Ärzte, Pfleger und nicht-ärztliches Personal im Sanitätsbetrieb, weswegen die damalige Gesundheitslandesrätin Martha Stocker Schaels Vertrag vorzeitig auflöste. <BR /><BR />Nach kurzen Gastspielen in süditalienischen Sanitätsbetrieben leitet Schael (60) derzeit den Sanitätsbetrieb von Chieti-Lanciano-Vasto in den Abruzzen. Nun scheint es ihn aber wieder Richtung Norden zu ziehen. <BR /><BR />Unter den 22 Bewerbern für den Posten im Trentino befindet sich laut „l'Adige“ kein Trentiner, alle Bewerber kommen von auswärts. Zu Schaels Konkurrenten gehört dabei unter anderem Antonio D'Urso, derzeit Generaldirektor des Sanitätsbetriebes Toskana Süd, sowie Massimo Giupponi, Generaldirektor des Gesundheitsamtes von Bergamo.<BR /><BR />Eine Entscheidung zur Neubesetzung will man im Trentino bis spätestens Anfang März treffen, dann wird sich zeigen, ob Schael zurück in die Region kommt.