Doch nicht jedes Mittel ist zur Bekämpfung der Tigermücke erlaubt. Kammerjäger Andreas Wenighofer erklärt, wie man die Mücken fernhält.<BR /><BR />„Die Mücken sind für uns derzeit ein großes Thema“, sagt Andreas Wenighofer, Kammerjäger aus Jenesien. „Kondominiumsverwalter kontaktieren uns – und auch Mieter.“ Das Problem: In größeren Gemeinden seien Verordnungen erlassen worden, dass keine Adultizide (Mittel gegen ausgewachsene Insekten) verwendet werden dürfen, so beispielsweise auch in Bozen. Dies erschwert die Bekämpfung, sagt Wenighofer. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1053696_image" /></div> <BR /><BR />Denn der Einsatz von Larviziden sei nur teilweise hilfreich. Wenn die Mücken bereits im Umlauf seien, richte man mit Larviziden nicht mehr viel aus. Die Alternative seien ätherische Öle. Diese kämen häufig zum Einsatz. <BR /><BR />„Wir installieren um die Kondominien außen herum ein fixes System, mit dem zu bestimmten Zeiten ätherische Öle versprüht werden“, erklärt der Kammerjäger. Dabei handle es sich um einen ganz feinen Nebel – und dieser Nebel halte dann die Mücken fern, weil sie diesen Geruch nicht mögen. „Es ist aber auch eine Kostenfrage – billig ist das nicht. Da muss man sich die Rechnung machen, ob es sich auszahlt oder nicht“, sagt Wenighofer. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1053699_image" /></div> <BR />Nicht nur Bewohner oder Verwalter von Kondominien melden sich wegen der Mücken – auch Bürger, die ihre Gärten wegen der großen Mückenplage nicht nutzen können, berichtet Wenighofer.