Der Schlepper, die sogenannte Barge mit dem Wal „Timmy“ sowie das Begleitschiff fuhren am Samstagmorgen weiterhin nördlich der nördlichsten Spitze Dänemarks in Richtung Norwegen, wie beim Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder zu beobachten war. <BR /><BR />„Timmys“ Freisetzung fand dann gegen 9 Uhr statt, wie die BILD berichtet. Sie erfolgte an einem öffentlich nicht bekannten Ort in der Nordsee. Der Wal soll sich daraufhin laut Experten in die richtige Richtung bewegt haben. Er hat einen Peilsender, sodass die Wissenschaftler seinen Weg weiterhin verfolgen können.<h3> Aufwendige Rettungsaktion geglückt</h3>Zum Einbruch der Dunkelheit am Freitagabend befand sich das Tier noch in der Barge – einem Lastkahn ohne eigenen Antrieb, der von dem Schlepper gezogen wird.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1308276_image" /></div> <BR /><BR />Der Konvoi hatte am Freitagmorgen unmittelbar am Übergang zwischen Ost- und Nordsee wegen des hohen Wellengangs den Kurs ändern müssen und war zunächst zurück Richtung Süden gefahren. <BR /><BR />Das Absperrnetz an der Barge wurde in diesem Zeitraum entfernt, freigesetzt wurde der Wal jedoch nicht. Am gestrigen Nachmittag konnte der Kurs Richtung Norden wieder aufgenommen werden, in den folgenden Stunden passierten die Schiffe den Übergang von Ost- zu Nordsee auf der Höhe der dänischen Stadt Skagen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1308288_image" /></div> <BR />Mitglieder der verantwortlichen privaten Initiative hatten am Freitagmittag bekräftigt, dass jeder Kilometer Richtung Nordsee zähle. Der rund zwölf Meter lange Buckelwal hatte vier Wochen vor der Insel Poel bei Wismar gelegen. Gegen den Rat vieler Wissenschaftler, Fachinstitutionen und Tierschutzorganisationen versuchte die private Initiative seit Mitte April, den Wal zu bergen, um ihn lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen.<BR /><BR />Am vergangenen Dienstag war es gelungen, den wochenlang an der Ostseeküste gestrandeten Buckelwal in die Barge zu bugsieren. Dieses mit Wasser gefüllte Lastschiff wird von dem Mehrzweckschiff „Fortuna B“ gezogen.