Passiert ein Skitourengeher diesen LVS-Checkpoint, zeigt eine Leuchtdiode und ein akustisches Signal am Suchgerät an, ob dieses einsatzfähig ist. „Skitourengeher müssen sich im alpinen Gelände der Gefahr eines möglichen Lawinenabgangs bewusst sein. Deshalb sollte es für jeden selbstverständlich sein, bei einer Skitour einen ‚Lawinenpiepser’ funktionstüchtig am Körper zu tragen“, betont der Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Steixner als Sicherheitsreferent zur Initiative des Landes Tirol, des Alpenvereins und der Bergrettung. Mit der Initiative sollen das Gefahrenbewusstsein und die Eigenverantwortung bei Wintersportler gesteigert werden. Aufgestellt, betreut und abgebaut werden die Anlagen von ehrenamtlichen Mitarbeitern der lokalen Bergrettungs- und Alpenvereinssektionen. „Die Kosten des Pilotprojekts in der Höhe von 12.000 Euro trägt das Land Tirol“, so Steixner. Checkpoints gibt es in Schmirn (Eingang Wildlahnertal), Osttirol (Villgraten), Kitzbühel (Aurachgraben), Kufstein (Wildschönau, Angeralm), Schwaz (Weerberg), Reutte (Bichlbach/Berwang), Landeck (Samnaungruppe/Hochgallmig), Imst (Kühtai/Eingang Wörgetal) und Innsbruck-Land (Haggen/Forellenhof) sowie bei der Jamtalhütte (Silvretta) und der Lizumerhütte (Tuxer Alpen).