Erstmals ausgerichtet von der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino, werden nicht nur die Landeshauptleute Günther Platter, Luis Durnwalder und Lorenzo Dellai anwesend sein, sondern auch der Zillertaler Extrembergsteiger Peter Habeler, der Klimaforscher Georg Kaser und der Eurac-Wissenschaftler Harald Pechlaner.Sie werden gemeinsam mit anderen Spitzenforschern über die Zukunftsfragen der drei touristischen Vorzeigeregionen im Alpenraum diskutieren – mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Zukunft des Sports.Forscher Georg Kaser und Harald Pechlaner zu GastDer Tiroltag begann früh morgens mit einer geführten Tour auf den Gratlspitz, gefolgt von einem Gottesdienst und dem traditionellen Tiroler Empfang. In der anschließenden Fachtagung soll dann die Zukunft des Sports im alpinen Raum aus rechtlicher, gesundheitlicher, wirtschaftlicher und naturräumlicher Sicht beleuchtet und die politischen Implikationen diskutiert werden.Im Mittelpunkt stehen dabei die beiden aus Meran stammenden Forscher Georg Kaser und Harald Pechlaner. Der Gletscher- und Klimaexperte Georg Kaser wird die Fragen beantworten, wie es in Zukunft um die winterlichen Niederschläge bestellt sein wird. Seine Aussagen aus der Sicht der Klimaforschung versprechen viel Spannung gegenüber den Fragen der Sporttreibenden und der Tourismuswirtschaft.Harald Pechlaner, Leiter des EURAC-Instituts für Regionalentwicklung in Bozen, wird am Beispiel der Europaregion Tirol fünf Thesen aus wirtschaftlicher Sicht zur zukünftigen Entwicklung des Sports im alpinen Raum präsentieren.Mit dabei ist auch die ehemalige Skirennläuferin Karen Putzer aus Welschnofen, die zum Abschluss ihres Studiums der Rechtswissenschaften in Trient bei ihrer Diplomarbeit auf die rechtliche Haftung von Skifahrern bei Lawinenabgängen eingegangen ist.