Seit 10 Jahren tritt die Krampus-Gruppe aus Buchholz am Weihnachtsmarkt in Levico auf. Doch diesmal nahm ihr Umzug ein unschönes Ende: „Wir wurden mit Steinen beworfen, geschubst, in den Rücken getreten und an unseren Kostümen wurde an Glocken und Hörnern gezerrt. Deshalb sahen wir uns zunächst gezwungen unseren Auftritt zu unterbrechen.“ Dann sei er ganz abgebrochen worden. Es sei nicht der erste Vorfall dieser Art gewesen, doch diesmal sei ein Tiefpunkt erreicht worden.<h3> Bürgermeister: „Wir bedauern den Vorfall“</h3>Der Bürgermeister von Levico Terme, Gianni Beretta, sagt gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa: „Entweder fürchtet man sich vor dem Krampus oder man macht sich über ihn lustig, aber hier ist man eindeutig zu weit gegangen. Wir bedauern den Vorfall und haben gemeinsam mit den Carabinieri die meisten der etwa 10 Jugendlichen, die zwischen 12 und 16 Jahre alt sind, identifiziert. Sie wurden zwar noch nicht angezeigt, aber sie werden zusammen mit ihren Eltern zur Carabinieri-Station vorgeladen.“<BR /><BR /> Die Botschaft der Toatnroscht Tuifl Buchholz, die sie auf Facebook veröffentlicht haben, richtet sich an die Eltern der Minderjährigen: „Unhöflichkeit und Ignoranz haben gesiegt. Wahrscheinlich hattet ihr als Kinder nicht die Gelegenheit, dem Krampus zu begegnen. Ob wir nach Levico zurückkehren werden? Das wissen wir noch nicht, jedenfalls nicht unter diesen Bedingungen.“