<a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/tod-am-grossglockner-diese-9-fatalen-fehler-wirft-man-kerstins-freund-vor" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a>, werden Thomas P. neun schwerwiegende Fehlentscheidungen vorgeworfen, die in Summe zum Tod seiner Freundin beigetragen haben sollen. Am 19. Februar er muss sich vor dem Innsbrucker Landesgericht wegen grob fahrlässiger Tötung verantworten.<BR /><BR />Die Mutter spricht von einer regelrechten „Hexenjagd“ und betont, dass sie es „unfair findet, wie mit dem Freund ihrer Tochter umgegangen wird“. Die mediale Berichterstattung nimmt sie als stark verzerrt wahr, denn in der Öffentlichkeit werde der Freund ihrer Tochter vielfach bereits als alleiniger Schuldiger dargestellt, was sie entschieden zurückweist. Stattdessen wünscht sie sich eine nüchterne, neutrale Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Umständen des Unglücks. <BR /><BR /><embed id="dtext86-73430520_quote" /><BR /><BR />Kerstin sei eine sehr erfahrene Bergsteigerin gewesen, körperlich in hervorragender Verfassung und stets gut vorbereitet. Entscheidungen über gemeinsame Touren seien immer zusammen getroffen worden. Sie war eine neugierige, abenteuerlustige Frau mit großer Liebe zu den Bergen, die der alpinen Natur stets mit Achtsamkeit und Respekt begegnet sei. Gleichzeitig habe Kerstin gerne ihre eigenen Grenzen ausgelotet, ohne dabei leichtfertig zu handeln, und sich immer intensiv auf ihre Touren vorbereitet.<BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-73429449_quote" /><BR /><BR /><BR />Zu den verhängnisvollen Geschehnissen im Januar 2025 könne sie sich nicht äußern, den Partner ihrer verstorbenen Tochter verteidigt sie dennoch und spricht von einer tragischen Verkettung unglücklicher Umstände: „Viele Menschen, die dem Freund von Kerstin Vorwürfe machen, waren nie in solch einer Lage.“ <BR /><BR /><embed id="dtext86-73430521_quote" /><BR /><BR /><BR />Die Mutter macht im Interview deutlich, wie tief sie der Verlust ihrer Tochter emotional getroffen hat. Ihr gehe es nicht um Schuldzuweisungen, sondern um Verständnis und Aufklärung. Die Situation sei für die Familie äußerst belastend, dennoch setze sie große Hoffnungen in den bevorstehenden Prozess.<BR /><BR /><BR />Für sie stehe fest, dass Kerstin nicht nur als Opfer gesehen werden dürfe, sondern dass auch die komplexen und vielschichtigen Umstände der Tour berücksichtigt werden müssten. Sie ruft dazu auf, die Ereignisse differenziert zu betrachten, und warnt davor, durch vorschnelle Schlüsse zusätzlichen Schaden anzurichten. <BR /><BR /><embed id="dtext86-73430522_quote" /><BR /><BR />Die Familie sei entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen – ohne den Freund ihrer Tochter zu verurteilen, bevor ein Gericht das Urteil über ihn gefällt hat.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1273473_image" /></div> <BR /><i>STOL wird den Prozess für Sie begleiten.</i>