Der 74-Jährige war am 17. September in seinem Atelier in der Via Zuretti in Mailand lebensgefährlich verletzt aufgefunden worden und kurz darauf im Krankenhaus verstorben. Der Rechtsmediziner hat sich mit einer abschließenden Bewertung noch zurückgehalten - die vollständigen Laborergebnisse stehen noch aus. <BR /><BR />Sicher ist jedoch: Rebuzzinis Tod ist nicht auf natürliche Ursachen oder eine plötzliche Erkrankung zurückzuführen. Es besteht der Verdacht, dass er möglicherweise mit dünnen Kabeln - etwa Ladegeräten von Handys oder Laptops - erdrosselt wurde. Die am Hals des Opfers gefundenen Verletzungen sind mit solchen Kabeln vereinbar, wie die Ermittler bestätigen. Es wird vermutet, dass Rebuzzini von jemandem überrascht und nach einem Streit mit einem zufällig im Raum gefundenen Gegenstand - etwa einem Kabel - angegriffen wurde. <BR /><BR />Rebuzzini, geschieden und Vater zweier Kinder, war in der italienischen Fotoszene bekannt - sowohl als Kritiker, Herausgeber als auch als Professor an der Katholischen Universität Mailand. Er war Gründer der Fachzeitschrift FOTOgrafia und hatte über Jahre hinweg die historische Sammlung von Kameras und Fotoapparaten im Fotografie-Museum Alinari in Florenz kuratiert.<BR /><BR />Am Nachmittag des 17. September wurde Rebuzzini von einem seiner Söhne, Filippo, schwer verletzt vor seinem Atelier aufgefunden. Er wurde sofort ins Krankenhaus Fatebenefratelli gebracht, verstarb jedoch kurz darauf. Die Spuren an seinem Hals weckten umgehend den Verdacht der Ärzte, die die Polizei einschalteten. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren wegen vorsätzlichen Mordes ein.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1217409_image" /></div> <BR /><BR />Die Kriminalpolizei untersucht derzeit die Überwachungskameras in der Umgebung, um herauszufinden, mit wem sich Rebuzzini am Tag seines Todes getroffen haben könnte. Parallel wird sein persönliches Umfeld gründlich durchleuchtet. Im Studio selbst hat die Spurensicherung zahlreiche Materialien sichergestellt, die nun analysiert werden. Es wurde jedoch nichts entwendet - weder das Handy noch Bargeld, das auf einem Tisch gefunden wurde. Ein Raubmord kann daher ausgeschlossen werden. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1217412_image" /></div> <BR /><BR />Am 17. September war Sohn Filippo, der in der Nähe wohnt und den Vater den ganzen Tag nicht erreichen konnte, zum Atelier gegangen und fand ihn dort leblos vor. <BR /><BR />Der Sohn kann sich den Tod seines Vaters nicht erklären: „Ich begreife nicht, wer ihn angegriffen haben könnte - mein Vater war von allen geliebt“. Ein Nachbar hatte am Abend Schreie gehört: „Es waren wohl Hilferufe. Wir dachten, er habe einen Herzinfarkt gehabt - dann kam der Rettungswagen.“ Später traf die Kriminalpolizei ein, sicherte die Videoaufnahmen der Überwachungskameras, untersuchte die Wohnung und begann mit der Befragung von Zeugen.