Freitag, 10. März 2017

Tod einer Toblacherin: Keiner der Ärzte hat Problem erkannt

Birgit Burger ist an einer Aortendissektion gestorben. Dies hat das Gutachten der Staatsanwaltschaft ergeben, die nach dem plötzlichen Tod der 43-Jährigen aus Toblach gegen 6 Ärzte des Krankenhauses Innichen ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 6 Ärzte des Krankenhauses Innichen. - Foto: DLife
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Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 6 Ärzte des Krankenhauses Innichen. - Foto: DLife

3 Mal war Burger im vergangenen August ins Krankenhaus eingeliefert worden. 3 Mal wurde die Frau wieder entlassen. Wenige Stunden nach ihrer letzten Einlieferung starb sie dann zu Hause.

Nun liegt die Expertise der von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter vor. Darin kommen die Experten zum Schluss, dass Birgit Burger an einer Aortendissektion gestorben ist.

Demnach hat die Frau 5 Tage lang aus der Aorta Blut verloren. Keiner der Ärzte hatte dies erkannt – wohl auch weil Burgers Gesundheitsbild bei ihrer ersten Einlieferung nicht darauf schließen ließ.

Demnach liegt für die Experten ein Diagnosefehler vor. Dieser stehe aber nicht in Zusammenhang mit dem tragischen Tod der 43-Jährigen. Denn auch bei einer richtigen Diagnose samt folgender Operation hätte es keine Garantie gegeben, dass Burgers Leben hätte gerettet werden können.

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der morgigen Ausgabe de Tagblatts "Dolomiten".

stol