Der 46-Jährige befand sich auf dem Weg in Richtung Cima Uomo. Die Route gilt als anspruchsvoll und ist erfahrenen Bergwanderern vorbehalten. Nach einer Klettersteigpassage führt der Weg weiter über die Creste di Costabella in Richtung Gipfel. Auf dem Weg verlor der Wanderer das Gleichgewicht und stürzte auf dem äußerst steilen, felsigen Gelände rund 300 Meter in die Tiefe. Seine Begleiterin setzte daraufhin einen Notruf über die europäische Notrufnummer 112 ab.<BR /><BR />Die Rettungsleitstelle alarmierte die Bergrettung der Station Moena sowie den Notarzthubschrauber von Aiut Alpin Dolomites, der von Pontives aus startete. Beim Überflug entdeckte die Besatzung den Verunglückten. Ein Notarzt wurde mit der Seilwinde zum Unfallort abgelassen. Für den Wanderer kam jedoch jede Hilfe zu spät - der Arzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. <BR /><BR />Zwei Bergretter der Station Moena wurden mit dem Hubschrauber zum Unfallort gebracht. Sie bargen die Leiche, die anschließend in die Leichenhalle von Pozza di Fassa überführt wurde. Die Begleiterin des Verunglückten wurde mit dem Hubschrauber zum Passo San Pellegrino gebracht. Dort wurde sie von den Bergrettern aus Moena betreut.