Das gab die Staatsanwaltschaft am Samstag in einer Aussendung bekannt. Demnach seien weitere histologische Untersuchungen erforderlich. Mit bloßem Auge gebe es derzeit allerdings keinen Anhaltspunkt dafür, dass der Tod des 42-Jährigen auf den Einsatz des Elektroschockers zurückzuführen sei. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft würden andauern, heißt es.<BR /><BR />Eine Schlüsselrolle bei den Ermittlungen dürfte das toxikologische Gutachten spielen, das in rund 10 Tagen vorliegen wird. Im Zimmer des 42-Jährigen hatten die Carabinieri Drogen und Alkohol gefunden. Werden diese Substanzen auch im Körper des Mannes nachgewiesen, könnten sie eine mögliche Erklärung für seinen Tod liefern, da Personen, die unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehen, besonders anfällig für einen elektrischen Schlag sind. <BR /><BR />Wie berichtet, waren die Carabinieri von Sterzing vergangenen Dienstag nach Gossensaß ausgerückt, weil ein Mann den Notruf 112 gewählt hatte. Er sprach von mehreren Menschen, die vor seinem Zimmer stehen würden, vor denen er sich offenbar fürchtete. <BR /><BR />Als Carabinieri und Sanitäter vor Ort eintrafen, weigerte sich der offenbar verwirrte Mann, die Tür zu öffnen. Er stürzte sich dann aus dem Fenster, stand auf und wandte sich an die Carabinieri, die er beschimpft und tätlich angegriffen haben soll. Schließlich setzten die Beamten einen Taser ein, um den Mann ruhigzustellen. Kurz darauf klagte der 42-Jährige über Unwohlsein. Der ebenfalls anwesende Notarzt versuchte sofort den Mann wiederzubeleben. Er starb jedoch eine knappe Stunde später an einem Herz-Kreislauf-Stillstand.