Der Junge war im Monaldi-Krankenhaus in Neapel gestorben, nachdem ihm ein beschädigtes Spenderherz transplantiert worden war. Wie berichtet, besteht der Verdacht der fahrlässigen Tötung in gemeinschaftlicher Begehung. <BR /><BR />Die Ermittler vernehmen weiterhin Personen, die über den Ablauf der Ereignisse Auskunft geben können. Zugleich richtet sich der Blick der Untersuchungen verstärkt auf das Krankenhaus in Bozen, wo ein Team des Monaldi-Krankenhauses das Herz entnommen hatte, das anschließend Domenico transplantiert werden sollte.<BR /><BR />Dabei geht es auch um Hinweise, die während einer Fernsehsendung von anonymen Zeugen geäußert wurden. Demnach könnte im Krankenhaus möglicherweise Wasser von unzureichender Qualität oder sogar kontaminiertes Wasser zur Herstellung von Eis verwendet worden sein.<BR /><BR />Nach bisherigem Kenntnisstand wurde zur Konservierung des in Bozen entnommenen Herzens, das nach Neapel transportiert werden sollte, Trockeneis verwendet, das Temperaturen von bis zu minus 80 Grad Celsius erreichen kann. Das Organ befand sich demnach in einem Kühlbehälter älterer Bauart, der nach Angaben der Ermittler inzwischen nicht mehr den geltenden Richtlinien entspricht. Traditionelles Eis kam offenbar nicht zum Einsatz.<BR /><BR />Die bislang abgegebenen Schilderungen der Beteiligten stimmen nach Angaben aus Ermittlerkreisen überein. Sie stammen von Personen, die am 23. Dezember 2025 – dem Tag der Organentnahme in Bozen und der anschließenden Transplantation in Neapel – im Operationssaal anwesend waren.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Domenico" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr zu diesem tragischen Fall lesen Sie hier.</a>