Freitag, 04. Januar 2019

Todesopfer des Zugunglücks in Dänemark identifiziert

Die acht Todesopfer des schweren Zugunglücks auf der Brücke über den Großen Belt in Dänemark sind identifiziert. Wie die Polizei der Region Fünen (Fyn) am Freitag mitteilte, handelt es sich um fünf Däninnen und drei Dänen im Alter zwischen 27 und 60 Jahren. Ausländer sind damit nicht unter den Toten.

Es ist das schwerwiegendste Zugsunglück in Dänemark seit 1988. - Foto: APA (AFP)
Es ist das schwerwiegendste Zugsunglück in Dänemark seit 1988. - Foto: APA (AFP)

Das Zugsunglück - das schwerwiegendste auf dänischen Gleisen seit 1988 - hatte sich am Mittwoch auf der Storebaeltbrücke ereignet. (STOL hat berichtet)

Die Ermittlungen zur Unglücksursache dauerten weiter an. Bisher wird davon ausgegangen, dass ein Lastwagenanhänger den Unfall ausgelöst hat, als er von einem Güterzug mutmaßlich auf den entgegenkommenden Zug mit 131 Fahrgästen und drei Besatzungsmitgliedern krachte.

Zum Unglückszeitpunkt hatte es heftig gestürmt - für Autos war die Brücke deshalb gesperrt, nicht aber für den Zugverkehr.

apa/dpa

stol