<b>Von Micaela Taroni<BR /></b><BR />Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der junge Mann nachts aus bislang ungeklärten Gründen an der Motorhaube eines Autos festgeklammert. Das Fahrzeug, das von einem Freund gelenkt wurde, setzte sich wenige Meter vor dem Wohnhaus des 22-Jährigen in Bewegung. Kurz darauf verlor Fazzolari den Halt, stürzte auf die Fahrbahn und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Trotz schneller medizinischer Hilfe starb er noch am Unfallort.<BR /><BR />Im Auto befanden sich nach Angaben der Ermittler weitere Personen. Die genauen Abläufe des Geschehens werden derzeit von den Carabinieri untersucht. Der Fahrer des Wagens steht im Fokus der Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob ihm ein Verstoß gegen die Straßenverkehrssicherheit vorgeworfen werden kann.<h3> Steckt eine Challenge hinter dem Tod des 22-Jährigen?</h3>Der Unfall hat in der Gemeinde Roccafranca große Betroffenheit ausgelöst. Familie, Freunde und Bekannte beschrieben den 22-Jährigen als ruhigen und hilfsbereiten jungen Mann, der in der örtlichen Blaskapelle aktiv war und sich für Musik interessierte. Auch die Familie ist von dem plötzlichen Verlust schwer getroffen. Der Vater des jungen Mannes musste nach der Nachricht über den Tod seines Sohnes medizinisch versorgt werden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Vermutet wird eine Challenge mit dramatischem Ausgang.<BR /><BR /> Die italienischen Parteien fordern schwere Strafen für die Anstiftung zu Challenges. Die Zentrumspartei Azione will dem Parlament zudem einen Gesetzentwurf vorlegen, um soziale Medien für Kinder unter<BR />13 Jahren zu verbieten. Teenager zwischen 13 und 15 Jahren sollten demnach nur mit Zustimmung der Eltern Zugang zu Social-Media erhalten, sagte Parteichef Carlo Calenda.