Mittwoch, 20. November 2019

Tödliche Hundeattacke auf Soldaten – Wie konnte es dazu kommen?

Im Fall des Hundeführers, der in der Nacht auf vergangenen Donnerstag in der Flugfeld-Kaserne in Wiener Neustadt tot aufgefunden worden war, ist am Dienstag das vorläufige Obduktionsergebnis bekanntgegeben worden. Darüber, wie es zu dem schrecklichen Vorfall kommen konnte, herrscht Ratlosigkeit.

Die 2 verantwortlichen Hunde befinden sich in Quarantäne. (Symbolbild)
Die 2 verantwortlichen Hunde befinden sich in Quarantäne. (Symbolbild) - Foto: © dpa-tmn / Monique Wüstenhagen

Der 31-Jährige starb „an einer Vielzahl von Bissverletzungen im Hals-, Nacken- und Oberschenkelbereich“, sagte Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, auf APA-Anfrage. Der Soldat sei aufgrund der Hundebisse verblutet, so Habitzl. (STOL hat über den Fall berichtet)

Das Bundesheer hat eine Unfall-Untersuchungskommission eingerichtet.

Im Militärhundezentrum Kaisersteinbruch wurde in Anwesenheit der Medien eine Präsentation mit den verschiedenen Hunden durchgeführt . Außerdem suchte man nach einer Erklärung für die furchtbare Attacke der Tiere.



Die beiden Militärhunde sind mittlerweile in Quarantäne, die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall wegen grob fahrlässiger Tötung.

apa