Sonntag, 15. Oktober 2017

Tödlicher BBT-Unfall: Lkw-Motor vermutlich geborsten

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat eine Kfz-technische Sachverständigenuntersuchung angeprdnet. Der 43-jährige Rumäne war bei dem Unfall seinen Verletzungen erlegen.

Nach etwa eineinhalb Kilometern dürfte der Motorblock des Fahrzeugs auf der abschüssigen Strecke mit rund zehn Prozent Gefälle zerborsten sein.
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Nach etwa eineinhalb Kilometern dürfte der Motorblock des Fahrzeugs auf der abschüssigen Strecke mit rund zehn Prozent Gefälle zerborsten sein. - Foto: © APA

Ein geborstener Motor eines Transport-Lkw dürfte zu dem tödlichen Arbeitsunfall am Samstag im Zufahrtstunnel Ahrental des Brennerbasistunnels (BBT) geführt haben. Der 43-jährige Lkw-Lenker aus Rumänen hatte bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete eine Kfz-technische-Sachverständigenuntersuchung an.

Der 43-jährige Rumäne war laut Polizei gegen 11.45 Uhr mit seinem mit rund 30 Tonnen Beton beladenen Lkw ins Tunnelinnere unterwegs. Nach etwa eineinhalb Kilometern dürfte der Motorblock des Fahrzeugs auf der abschüssigen Strecke mit rund zehn Prozent Gefälle zerborsten sein. Der Lkw schrammte daraufhin offenbar ungebremst an der Tunnelwand entlang.

Ob der Rumäne deshalb abspringen wollte oder ob er aus dem Fahrzeug herausgeschleudert wurde, sei noch nicht restlos geklärt, teilte die Exekutive mit. Bei dem Sturz erlitt der Mann jedoch tödlich Verletzungen. Der Lkw rollte noch ohne Fahrer rund 500 Meter weiter ins Tunnelinnere, bis er letztendlich an der Tunnelwand zum Stillstand kam.

apa

stol