Sonntag, 22. August 2021

Tödlicher Bergunfall am Ifinger

Zu einem tödlichen Bergunglück ist es am Südwestgrat des Ifingers gekommen. Ein Meraner verlor dabei sein Leben.

Die Leiche des Mannes wurde Sonntagfrüh gefunden.
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Die Leiche des Mannes wurde Sonntagfrüh gefunden. - Foto: © BRD Meran
Die Bergrettung Meran wurde in der Nacht auf Sonntag gegen 1 Uhr zu einer Suchabklärung gerufen. Der 72-jährige Meraner Bergsteiger Vito Mazzurana war nicht wie vereinbart nach Hause gekommen.

Mazzurana hatte seinem Sohn den genauen Tourenverlauf geschrieben, sodass sich die Suche auf die Zone um den Ifinger konzentrieren konnte. Nach Abklärung der Mobilfunkdaten entschloss man sich, eine Suchmannschaft noch in der Nacht auf den Ifinger zu schicken, um dort das Gipfelbuch zu kontrollieren. Dies erfolgte ergebnislos.



Am frühen Morgen wurde dann die Suchaktion mit der Feuerwehr Hafling und der Bergrettung der Finanzwache organisiert. Es kamen auch Drohnen und Suchhunde zum Einsatz. Die Wege der Zone wurden abgesucht.

Nachdem sich der Nebel ein wenig gelichtet hatte, konnte auch der Notarzthubschrauber eingesetzt werden. Er nahm einen Bergretter auf und flog in Richtung des Südwestgrats (2581 Meter). Dort konnte der abgestürzte Mazzurana gefunden werden. Er war offensichtlich am Südweststeig abgestürzt. Die Notärztin konnte nur mehr den Tod des Bergsteigers feststellen.

Die Bergung erfolgte mittels Windeneinsatz und wurde wegen aufkommenden Nebels immer wieder unterbrochen bzw. gestaltete sich als schwierig. Der Einsatz endete gegen 10 Uhr.



Im Einsatz standen neben der Bergrettung Meran, dem Notarzthubschrauber Pelikan 2, der Bergrettung der Finanzwache und der Haflinger Wehrleute auch die Mantrailer-Hunde der Freiwilligen Feuerwehr Rettungshundestaffel.

stol

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