Donnerstag, 10. September 2015

Tödlicher Bergunfall im hinteren Ratschingstal

Seit Jahrzehnten machte er Urlaub, kannte die Gegend und die Berge rund um Ratschings. Am Donnerstag kehrte der 75-Jährige bundesdeutsche Gast jedoch nicht mehr von der Bergtour auf die Ratschinger Weiße zurück.

Für den 75-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Badge Local
Für den 75-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Immer wieder machte er Urlaub in Südtirol, seit Jahrzehnten verband ihn eine Freundschaft und wie jeher machte er sich auch am Donnerstag mit seinem Bekannten aus Ratschings auf den Weg in die Berge. 

Das Ziel: die Ratschinger Weiße (2822m). Unterhalb des Gipfels kam es gegen 13.10 Uhr jedoch zum tödlichen Unfall. 

Begleiter setzt Notruf ab

"Dabei stürzte der Mann rund 250 Meter in die Tiefe", berichtet Philipp Braunhofer vom Bergrettungsdienst Ridnaun/Ratschings. Der Begleiter des Verunfallten setzte daraufhin den Notruf ab.

Der Rettungshubschrauber Pelikan II flog mit einem Bergretter zum Unfallort. Der Notarzt und sein Helfer versuchten, den Mann zu reanimieren, doch sie konnten nichts mehr für den Verunfallten tun. 

In der Zwischenzeit wurde der Begleiter mit dem Bergretter zu Tal gebracht. Darauf wurde auch der Leichnam geborgen, nach Flading geflogen und dem Bestattungsdienst Sterzing übergeben.

Im Einsatz standen auch die Carabinieri, die Finanzwache und die Notfallseelsorge.

stol/ker 

stol