Mit einem Vergleich ist das Gerichtsverfahren zum tödlichen Verkehrsunfall vom 2. Juli 2023 abgeschlossen worden, bei dem der bekannte Musiker Marco Carner ums Leben kam. Über den Lenker des Autos, das frontal mit dem Motorrad von Carner kollidierte, wurde ein Vergleich über 14 Monate Haft abgesegnet.<BR /><BR />Der Unfall hatte sich kurz vor dem Ortsgebiet von Vezzano (Trentino) ereignet. Marco Carner (57), wohnhaft in Brusino, einer Fraktion von Cavedine im Trentino, war gemeinsam mit seiner Ehefrau Gabriella Pedrotti auf dem Heimweg ins Valle dei Laghi. Das Paar war auf einer Honda in Richtung Gardasee unterwegs.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1264590_image" /></div> <BR /><BR />Aus der Gegenrichtung kam ein BMW, in der eine fünfköpfige Familie aus Venetien saß, darunter auch ein 13-jähriges Mädchen. Es kam zu einer frontalem Kollision, bei der beide Motorradfahrer zu Boden stürzten und bewusstlos blieben. Marco Carner befand sich von Beginn an in äußerst kritischem Zustand, wurde intubiert und mit dem Rettungshubschrauber ins Trienter Krankenhaus geflogen. Dort starb er wenige Stunden später auf der Intensivstation.<BR /><BR />Die Unfallaufnahme wurde von den Carabinieri durchgeführt. Laut den Ermittlungen soll der Unfall durch ein riskantes Überholmanöver des Autos beziehungsweise durch ein Überfahren der Fahrbahnmitte verursacht worden sein. Das Motorrad habe sich ordnungsgemäß auf seiner Fahrspur befunden. Der Autofahrer wurde in der Folge wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr angeklagt.<BR /><BR />Das Verfahren endete nun mit einem Vergleich. Die Ehefrau des Unfallopfers hatte sich als Zivilklägerin ins Verfahren eingelassen. Sie wurde von der Versicherung des Autofahrers entschädigt. Marco Carner war Angestellter der Firma Salumi Simonini in Ala und Mitglied des Verwaltungsrates der Famiglia Cooperativa Valle di Cavedine. Als Musiker war er weit über seinen Heimatort hinaus bekannt und geschätzt.