Mittwoch, 10. Mai 2017

Tödlicher Hubschrauberabsturz in Pfunders: Technischer Defekt?

Bei dem Unglück am Mittwoch hat der Pilot, der 75-jährige Österreicher Wolfgang an der Lan Hochbrunn, sein Leben verloren. Als Ursache für den Absturz gehen die Ermittler von einem technischen Versagen aus.

Die Wrackteile des Hubschraubers - wie dieser Sitz - wurden in einem weiten Umkreis verstreut aufgefunden. - Foto: DLife
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Die Wrackteile des Hubschraubers - wie dieser Sitz - wurden in einem weiten Umkreis verstreut aufgefunden. - Foto: DLife

Gegen 13.30 Uhr stürzte ein Hubschrauber der US-amerikanischen Marke Enstrom Helicopter am Mittwoch aus noch nicht geklärten Gründen in eine Schlucht.

Das Wrack des Hubschraubers. - Foto: DLife

Mechanisches Problem als mögliche Unfallursache

Der Privat-Hubschrauber war am Vormittag in Pisa gestartet und hatte in Bozen eine Zwischenlandung eingelegt. Gegen 13 Uhr hob der Helikopter wieder ab und flog weiter in Richtung Salzburg, als es plötzlich zu dem Unglück kam.

Der Hubschrauber stürzte in eine Schlucht, war aber bereits in der Luft in kleine Teile zerbrochen, die auf einer Wiese liegen blieben. Während des Sturzes streifte der Helikopter zudem eine Stromleitung.

Die Absturzstelle. - Foto: mt

Ersten Annahmen zufolge könnte ein mechanisches Problem das Unglück verursacht haben: Augenzeugen berichteten, der Hubschrauber sei bereits vor dem Absturz in Flammen gestanden. 

Wrack beschlagnahmt

Die Ermittler nahmen einen Lokalaugenschein vor:  die Carabinieri unter Leitung von Hauptmann Christian Spagnuolo, die Staatsanwaltschaft und der am Abend aus Rom eintreffende ENAC-Ermittler Vittorio Borsi. Die Freiwillige Feuerwehr sperrte das Gelände ab. Der Hubschrauber und die Wrackteile wurden beschlagnahmt.

stol/D

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol