Freitag, 22. April 2022

Tödlicher Radunfall: Unfallwagen und -lenker ausgeforscht

Bei einer Autopsie soll kommenden Dienstag die genaue Ursache geklärt werden, die am Ostermontag zum Tod der 71-jährigen Radfahrerin aus Deutschland geführt hat. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass sie Opfer eines Unfalles geworden ist. Der Lenker des mutmaßlichen Unfallwagens wurde inzwischen einvernommen. Ob es tatsächlich zu einem Zusammenstoß oder einer Berührung zwischen Auto und Radfahrerin gekommen ist, ist derzeit unklar.

Kerzen erinnern neben der Straße in der Fraktion Klughammer an den Unfall, bei dem eine 71-jährige Urlauberin gestorben ist.

Am Donnerstag hat die Staatsanwaltschaft die Autopsie an der Leiche der 71-jährigen Radfahrerin angeordnet, die am Montag auf einer Straße südlich des Kalterer Sees in der Fraktion Klughammer ums Leben gekommen ist. Dadurch soll restlos geklärt werden, ob ein Unfall zum Tod der Frau geführt hat oder ob es eine andere Todesursache gibt.

Indes hat die Staatsanwaltschaft das Auto beschlagnahmen lassen, das laut Augenzeugen in den Unfall verwickelt gewesen sein soll. Wie berichtet, war der Lenker einfach weitergefahren. Die Carabinieri haben den grauen Renault Clio in Cavalese ausgeforscht und beschlagnahmt. Das Fahrzeug soll an der Beifahrerseite ein paar Kratzer im Lack aufweisen. Nun wird untersucht, ob diese von einer Berührung mit der Radfahrerin herrühren.

Wie sich herausstellte, sollen sich zum Zeitpunkt des Unfalls 3 Insassen an Bord des Clio befunden haben. Der Lenker, ein junger, im Unterland ansässiger Mann, wurde von den Ermittlern bereits einvernommen. Die Staatsanwaltschaft hat seinen Namen ins Ermittlungsregister eingetragen. Der Vorwurf lautet auf fahrlässige Tötung im Straßenverkehr („omicidio stradale“), unterlassene Hilfeleistung und Fahrerflucht.

em

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