In der Vinschger Bahn befanden sich zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Personen, darunter auch viele Schüler. <BR /><BR />Die Freiwilligen Feuerwehren von Tschirland und Naturns sowie das Weiße Kreuz Naturns, die Notfallseelsorge und die Naturnser Carabinieri rückten aus. Die Zugpassagiere, viele davon sichtlich geschockt, mussten, wie es das Sicherheitsprotokoll der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) in solchen Fällen auch vorsieht, in der Bahn ausharren. „Es war daher nicht möglich, dass die Leute über einen Korridor zum Zubringerdienst gelangen konnten. Wir versorgten die Menschen im Zug mit Wasser“, blickt Lukas Punt, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Tschirland, auf den Einsatz zurück. <BR /><BR />Der Zug stand rund 2 Stunden lang still, auf der Vinschger Bahn ging mehrere Stunden lang gar nichts mehr. „Nach etwa 2 Stunden konnte der Zug schließlich nach Staben weiterfahren und ließ dort die Passagiere aussteigen“, sagt Punt. Von dort aus konnten sie die Fahrt fortsetzen. Der betroffene Zug wurde vorerst nicht mehr in Betrieb genommen. Die Linie der Bahn blieb zwischen Töll und Staben stundenlang gesperrt, ein Busersatzdienst wurde eingerichtet. Die Zugausfälle dauerten gestern damit quasi den ganzen Vormittag an.<BR /><BR />Die Carabinieri sind mit den Erhebungen vertraut. Die Identifizierung des Leichnams gestaltete sich schwierig, da der Mann keine Dokumente bei sich getragen hatte.