Zu dem Unglück war es in der Nacht vom 25. auf den 26. April 2017 gekommen. Ein Bauzug mit Sanierungsmaschine war ungebremst in eine Baustelle nahe des Brixner Spitals gerast. Der Arbeiter Salvatore Verrolla (42) wurde vom Bagger geschleudert und starb an der Unfallstelle, Achille De Lisa (52) wurde in seinem Schweißgerät erdrückt <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/toedliches-zugunglueck-in-brixen-staatsanwaltschaft-beantragt-freispruch" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Mehr zu diesem Unglück lesen Sie hier).</a><BR /><BR />Ermittelt wurde wegen der Vorwürfe des fahrlässigen Auslösens eines Zugunglücks, der fahrlässigen Tötung und der schweren fahrlässigen Körperverletzung. Auf der Anklagebank am Bozner Landesgericht landeten zwei Vertreter der Firma G.C.F. (Rom), die den Bauauftrag ausgeführt hatte, und fünf Vertreter des Schienenbetreibers RFI. <BR /><BR />Am heutigen Dienstag nun das Urteil am Landesgericht Bozen: Freispruch für alle Angeklagten – weil keine Straftat vorliege. Sprich: Eine nicht durchgeführte Bremsprobe könne weder den Vertretern des Schienenbetreibers, noch jenen der Baufirma angelastet werden. <BR /><BR />Gleichzeitig wurden alle Angeklagte auch im Bezug auf eine fahrlässige Tötung freigesprochen, weil die Tat nicht von ihnen begangen worden sei. <BR /><BR />Die Urteilsbegründung folgt innerhalb von 90 Tagen.