„Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren“, bekräftigt Hauptmann Marco D’Addato, der Leiter der Carabinierie-Kompanie in Schlanders.Wie berichtet, hatten die Carabinieri Mittwochnacht auf der Staatsstraße auf der Töll eine Straßensperre errichtet und jedes Auto kontrolliert. Der Grund dafür war eine Einbruchsserie im Vinschgau.Nach fünf Uhr in der Früh versuchten die Carabinieri einen BMW anzuhalten. Der Fahrer trat aufs Gas und rammte den Fiat Punto der Carabinieri.100 Meter weiter kam auch das Aus für den schwer beschädigten BMW. Drei Männer sprangen aus dem Wagen. Zwei rannten in den Wald, der Dritte sprang sechs bis sieben Meter über die Ufermauer ins Bett der Etsch. Allen Dreien gelang trotz sofort eingeleiteter Suche die Flucht.Während nach den Flüchtigen gefahndet wurde, nahm sich die Spurensicherung den silbergrauen BMW der Serie 5 vor: Das Auto war am 18. Jänner in Klausen gestohlen worden. Im BMW befand sich Diebesgut, das die drei Männer bei Einbrüchen in derselben Nacht in Geschäften und Betrieben zwischen Latsch und Kastelbell erbeutet hatten. Damit war für die Carabinieri klar, warum die drei Männer an der Straßensperre auf der Töll um jeden Preis entkommen hatten wollen.Die Ermittlungen der Spurensicherung sind noch nicht abgeschlossen. Deshalb ist nicht klar, ob man den drei mutmaßlichen Einbrechern Fingerabdrücke zuordnen kann und ob die Täter bereits amtsbekannt sind.ehr/D