Samstag, 26. September 2015

Toleranzpreis geht an Roland Riz

Der Senat der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste hat unter dem Vorsitz ihres Präsidenten Felix Unger einstimmig beschlossen im kommenden Frühjahr den Toleranzpreis 2016 an den ehemaligen Politiker Roland Riz zu verleihen.

Roland Riz und Alexander von Egen.
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Roland Riz und Alexander von Egen.

Roland Riz hat als langjähriger Politiker Südtirols maßgeblich mit Silvius Magnago, Alfons Benedikter und Robert von Fioreschy an der Erreichung, Durchsetzung und Durchführung der Südtiroler Landesautonomie mitgewirkt.

Viele Bestimmungen zeichnen die Handschrift des weit über die Grenzen des Landes bekannten Universitätsprofessors und Rechtswissenschaftlers. Er hat somit auch zur Befriedung der in Südtirol lebenden Volksgruppen beigetragen.

Alexander von Egen, Jurist, Politiker und Wirtschaftsmediator, Autor verschiedener Artikel und Publikationen zur Autonomie, Politik, Geschichte und Wirtschaft Südtirols, wurde als Mitglied des Advisory Boards der Akademie aufgenommen, was eine hohe Ehre darstellt, hat sich bereit erklärt, die Feier in Bozen zu organisieren.

Seit 1997 zeichnet die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste Persönlichkeiten oder Institutionen aus, die sich für Toleranz, für den grenzüberschreitenden Dialog und gegen Rassismus einsetzen.

Unter den bisherigen Preisträgern finden sich u.a. namhafte Persönlichkeiten wie Teddy Kollek, Franz Kardinal König, das Internationale Rote Kreuz, Giandomenico Picco, Eugen Biser, Karl Kardinal Lehmann, Hans-Dietrich Genscher, Klaus Töpfer, Flavio Cotti, Daniel Barenboim und das Internationale Olympische Komitee.

stol