Mittwoch, 27. Januar 2016

Tolpeit: „Getan, was ich tun sollte“

Als die Carabinieri eintreffen, erwartet sie Cleto Tolpeit an der Tür – mit einem selbstgemalten Bild. „Ich habe getan, was ich tun sollte, das ist mein letztes Bild, ich schenke es euch“, soll er gesagt haben. Schwer wiegt eine Aussage bei seiner ersten Einvernahme – nämlich, dass er sich seit längerem mit dem Gedanken getragen habe, seine Mutter zu töten.

Mit mehr als 20 Messerstichen hat Cleto Tolpeit (links) am vergangenen Sonntag seine Mutter Irma Denicoló getötet.
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Mit mehr als 20 Messerstichen hat Cleto Tolpeit (links) am vergangenen Sonntag seine Mutter Irma Denicoló getötet. - Foto: © D

Der Mordfall Irma Denicolò wird immer verwickelter – zumindest häufen sich die Ungereimtheiten, die die Ermittler nun Schritt für Schritt entwirren müssen. Tolpeits Rechtsanwälte Flavio Moccia und Angelo Polo pochen auf  ein baldiges Beweissicherungsverfahren, um den psychischen Zustand ihres Mandanten abklären zu können.

Sie sprechen von einer „unerklärlichen Tat“, von einem harmonischen Verhältnis zwischen Mutter und Sohn, von fehlender  Erinnerung an die Tat selbst und von Tolpeits nachträglichem  Empfinden, er habe der 87-Jährigen, deren Gesundheitszustand sich verschlechtert habe, „etwas Gutes“ getan und sie  sozusagen „erlöst“.

Am vergangenen Sonntag hat Cleto Tolpeit (45) seine Mutter Irma Denicoló im Haus der Familie in St. Lorenzen mit mehreren Messerstichen brutal ermordet (STOL hat berichtet).

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Den gesamten Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der "Dolomiten".

stol/rc

stol