Von Samstag, 18. Juli, bis Sonntag, 2. August, wird der Zugverkehr auf der Bahnlinie Brenner–Brixen komplett eingestellt. Wie der Schienennetzbetreiber RFI mitteilt, werden ordentliche und außerordentliche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, die nur bei einer Sperrung der Bahnstrecke möglich sind. <BR /><BR />„Der Zeitraum wurde so festgelegt, dass die Auswirkungen auf die Reisenden möglichst gering sind“, heißt es in dem Schreiben von RFI. Ein Schienenersatzdienst wird eingerichtet.<h3> Neue Aufzüge im Bahnhof Sterzing-Pfitsch</h3>Am Bahnhof Sterzing-Pfitsch werden am Bahnsteig eins 650 Meter Gleise erneuert. Noch viel wichtiger ist aber der Einbau des Aufzugs, mit dem Reisende die Bahnsteige von der Unterführung aus erreichen können. <BR /><BR />Ein weiterer Aufzug führt vom Straßenzugang des Bahnhofs in die Unterführung. Die vorbereitenden Arbeiten für den Einbau der beiden Aufzüge sind bereits seit Längerem im Gange.<h3> RFI investiert in Gleise, Sicherheit und Technik</h3>Wichtige Arbeiten sind auch am Bahnhof Brenner geplant. Auf einem Teil von Bahnsteig zwei wird der Bodenbelag erneuert. Außerdem wird die Beleuchtung an den Bahnsteigen zwei und drei verbessert, indem moderne, effizientere Lampen montiert werden. <BR /><BR />Darüber hinaus werden zehn Weichen und 300 Meter Gleis erneuert. Auch an der Stromleitung und an den Signalanlagen wird gearbeitet. <h3> Arbeiten an Weichen, Tunneln und Stromleitungen</h3>Im Bahntunnel von Pflersch sind außerordentliche Instandhaltungsarbeiten an den Sicherheitsanlagen vorgesehen. Am Brenner, in Brennerbad, Pflersch, Sterzing, und Graßstein stehen Arbeiten an bestehenden Weichen auf dem Programm. <BR /><BR />In Vahrn bereitet die RFI die Verbindung mit der Riggertalschleife vor. Dazu werden während der zweiwöchigen Sperrung der Bahn Gleise der historischen Strecke verlegt.<BR /><BR />Laut RFI sollen mit den Arbeiten die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit verbessert und die Leistung der Strecke gesteigert werden. Auf dem italienischen Eisenbahnnetz wird übrigens täglich an rund 1.300 Baustellen gearbeitet. Im Jahr 2025 hat RFI die Rekordsumme von 11,6 Milliarden Euro in Großprojekte, Instandhaltung und technologische Modernisierung investiert.