Weitere drei verdächtige Todesfälle werden geprüft. Die Leichen sollen exhumiert werden. <BR /><BR />Inzwischen tauchen besonders besorgniserregende Aspekte auf. Die Ermittler prüfen derzeit Kontakte zwischen Spada und einem Bestattungsunternehmen der Region. Nicht ausgeschlossen wird, dass Spada Geld vom Unternehmen für Bestattungen erhalten haben könnte. <BR /><BR />Diese Vermutung wird jedoch von der Firma Onoranze Funebri Romagna aus Meldola, Spadas Wohnort, zurückgewiesen: „Spada ist ein Familienfreund, wir kennen ihn, seit er ein Kind war“, sagte ein Sprecher der Firma. Bei den Toten handelt es sich um Senioren mit schweren chronischen Krankheiten. Vermutet wird, dass der 27-Jährige, der derzeit vom Dienst suspendiert ist, den Senioren Luft in die Adern injiziert habe. Dies soll tödliche Embolien ausgelöst haben.<BR /><BR />Bei einer Frau, die im November vergangenen Jahres starb, wurde bereits eine Obduktion durchgeführt. In weiteren Fällen laufen derzeit Untersuchungen. Die Ermittlungen dauern an, weitere Details zu den Todesfällen und möglichen Verantwortlichkeiten sollen in den kommenden Wochen geprüft werden. Der Beschuldigte beteuert seine Unschuld. <BR /><BR />„Ich erkläre mich vollkommen unschuldig. Als ich im November die erste Vorladung zur Untersuchung erhielt, brach für mich eine Welt zusammen. Von Anfang an habe ich den Ermittlern alle Unterlagen vorgelegt“, so Spada im Interview mit Rai 2.