<BR />31 weitere Menschen seien verletzt worden, teilte der Gouverneur der Region, Witalij Djakywnitsch, am Dienstag auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Direkte Treffer und herabfallende Trümmerteile abgefangener Geschosse seien an zwei Orten gemeldet worden.<BR /><BR />Ein Industrieunternehmen sei beschädigt worden, wodurch die Gasversorgung von fast 3.500 Haushalten unterbrochen worden sei. Auch die Bahninfrastruktur sei bei dem nächtlichen Angriff beschädigt worden. Erst am Montag waren bei einem russischen Raketenangriff in der nordostukrainischen Region Charkiw sieben Menschen getötet worden.<BR /><BR />Die Ukraine griff ihrerseits ebenfalls wieder Russland an: Ziel war unter anderem eine große Ölraffinerie in der Stadt Kirischi in der nordrussischen, an der Ostsee gelegenen Region Leningrad, die bereits wiederholt attackiert wurde. Dort brach nach Angaben der dortigen Behörden infolge von Drohnenangriffen ein Feuer aus. Es sei rasch eingedämmt worden. <BR /><BR />Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, die Luftabwehr habe in der Nacht insgesamt 289 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört. Die Ukraine hat zuletzt ihre Angriffe auf die russische Ölindustrie verstärkt, um die Einnahmequellen der Führung in Moskau zur Finanzierung ihres Angriffskriegs zu schwächen.