<BR />Nach Auskunft des Zivilschutzdienstes wurden Anlagen, Busse, Lastkraftwagen und Autos beschädigt. Ein Großbrand sei ausgebrochen. Die moldauische Präsidentin Maia Sandu schrieb auf der Plattform X, dass ihr Land bereits am Vortag seinen Luftraum wegen einer russischen Drohne vorübergehend habe schließen müssen. Moldau verurteile diese Attacken und den Krieg. Sandu forderte mehr Unterstützung für die Flugabwehr der Ukraine. Schon mehrfach waren in der Vergangenheit Drohnen in den moldauischen Luftraum eingedrungen und teils auch abgestürzt.<BR /><BR />Bei einem russischen Luftangriff auf die südukrainische Hafenstadt Mykolajiw wurde den Behörden zufolge ein Mensch getötet sowie Hafen-, Transport- und zivile Infrastruktur beschädigt. Russland griff den Angaben zufolge in der Nacht auf Mittwoch auch wieder die Hauptstadt Kiew mit Drohnen an. Den Angaben zufolge wurden sechs Menschen verletzt. Unter anderem sei eine Drohne in ein 24-stöckiges Wohngebäude eingeschlagen.<BR /><BR />Bei russischen Drohnenangriffen im südukrainischen Cherson wurden mindestens zwei Menschen getötet. Nach Angaben der regionalen Militärverwaltung wurden zudem drei Menschen verletzt. Die Großstadt Cherson liegt am Unterlauf des Flusses Dnipro, der in der Südukraine russische und ukrainische Truppen voneinander trennt. Sechs Verletzte gab es nach Behördenangaben bei einem russischen Drohnenangriff im ostukrainischen Gebiet Charkiw. Nach Angaben der Militärverwaltung von Isjum bei Telegram wurde bei der Bahnstation Iskra ein Zug auf der Strecke zwischen Charkiw und Isjum von einer Drohne attackiert. Der Drohneneinschlag im hinteren Teil des Zuges habe einen Brand ausgelöst. Erst am Vortag hatte Russland zwei Passagierzüge in anderen Teilen der Ukraine attackiert. Die Ukraine wehrt sich seit über viereinhalb Jahren gegen die russische Invasion.<BR /><BR />Das russische Militär hatte bereits mehrfach den Fährgrenzübergang Orliwka über die Donau zwischen Rumänien und der Ukraine angegriffen. Auch dieser liegt im Gebiet Odessa.<BR /><BR />Bei ukrainischen Drohnenangriffen wurden in der südrussischen Hafenstadt Noworossijsk mindestens vier Menschen getötet. Weitere 29 Menschen seien verletzt worden, teilte der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, bei Telegram mit. Drei der Verletzten sind demnach in einem ernsten Zustand. Es habe Schäden an acht Wohnhäusern und einem Kindergarten gegeben.<BR /><BR />Noworossijsk ist ein Sitz der russischen Schwarzmeerflotte. Anflüge ukrainischer Drohnen sind Angaben örtlicher Behörden nach auch auf die Badeorte Gelendschik und Anapa südlich und nördlich von Noworossijsk registriert worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.<BR /><BR />Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen den Nachbarn Ukraine. Russland hatte seine fast ständigen Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt am Dienstag nach einer dreitägigen Unterbrechung während des Besuchs von US-Gesandten in Moskau und Kiew am Wochenende wieder aufgenommen. Behördenangaben zufolge wurden dabei am Dienstag in Kiew fünf Menschen getötet. Das ukrainische Militär führt vor allem mit Drohnen Gegenangriffe auch auf Ziele weit im russischen Hinterland durch. Zuletzt stiegen dabei auch die zivilen Opferzahlen.