Samstag, 01. August 2015

Toter aus der Elbe ist vermisster Familienvater

Bei dem im deutschen Lauenburg aus der Elbe geborgenen Toten handelt es sich um den seit mehr als einer Woche mit seiner Familie vermissten 41-Jährigen aus dem niedersächsischen Drage. Das bestätigte die Polizei am späten Freitagabend.

Foto: Polizei
Foto: Polizei

„Der Mann ist in der Elbe ertrunken“, teilte Sprecher Jan Krüger mit. „Fremdeinwirkung kann dabei ausgeschlossen werden.“

Für die Ermittler werde damit ein erweiterter Suizid – also ein Familiendrama – immer wahrscheinlicher. Die Suche nach der Ehefrau und der zwölfjährigen Tochter werde fortgesetzt.

Der Leichnam des 41-Jährigen war am frühen Freitagmorgen in Lauenburg aus der Elbe geborgen worden. Die Leiche war mit einem etwa 25 Kilogramm schweren Betonklotz beschwert gewesen. Nach Einschätzung des Notarztes müsse der Tote mehrere Tage im Wasser gelegen haben, berichtete das Online-Portal.

Der Leichnam sei nur etwa 400 Meter von der Elbbrücke in Lauenburg entfernt geborgen worden, einer der wenige Brücken über den Fluss in der Region.

apa/dpa

stol