Kürzlich mussten an der Totistraße, am Eingang der Baustelle Ex-Gaswerk drei Zedern gefällt werden.Aufgrund von Grabungs- und Bauarbeiten hatten die Bäume erhebliche Schäden am Wurzelapparat davongetragen.Im Laufe des vergangenen Winters hat sich der bereits angeschlagene Gesundheitszustand der Zedern durch die Schneelast dann weiterhin verschlechtert, weshalb ihre Fällung unumgänglich wurde.Eine Maßnahme, die so manche Proteste in der Bevölkerung ausgelöst hat. Doch bei der Fällung wurde der prekäre Zustand der Zedern dann noch einmal mehr bestätigt: Bei einem fehlten komplett die Wurzeln, ein anderer war innen stark hohl."Es wäre eine grobe Fahrlässigkeit gewesen, diese Bäume stehen zu lassen, und absolut nicht zu verantworten", erklärte Stadtgärtnerei-Direktorin Anni Schwarz am Freitag."Meran hat einen riesigen Baumbestand, aber leider auch sehr veraltet. Die systematischen Kontrollen, die an allen Allee- und Parkbäumen gemacht werden, führen natürlich dazu, dass viele Schadbäume identifiziert werden und dass im jeden einzelnen Fall abgewogen werden muss, ob es eine Sanierung möglich, sinnvoll und mit den damit verbundenen Kosten vereinbar ist, oder ob ein Ersatz mittelfristig die bessere Lösung ist für eine zukunftfähige Stadt auch im Grünbereich", so Schwarz.Anstelle der gefällten Zedern werden vier Eichen gepflanzt.