<BR /><BR />Die beiden befreundeten Tourengeher – es handelt sich um zwei Deutsche, ein 43-Jähriger aus dem Ostalpkreis und ein 50-Jähriger, der in Belgien wohnhaft ist – wurden laut Angaben der Polizei gegen 13.05 Uhr am Mittwoch von einer Lawine erfasst. <BR /><BR /> Sie befanden sich zu dem Zeitpunkt im Gemeindegebiet von Navis im Bereich der „Oberen Knappenkuchl“ (2.120 Meter). Die Lawine hatte sich in einem ungefähr 40 bis 45 Grad steilen, felsdurchsetzen Hang gelöst. <BR /><BR />Die beiden Deutschen hatten ihr ursprüngliches Ziel, den Berggipfel des „Geier“ in den Tuxer Alpen, wegen der Gefahrensituation bereits aufgegeben und durchquerten zum Zeitpunkt des folgenschweren Unfalls nahe eines Wandfußes ein Flachstück auf dem Weg zu einer Schutzhütte. <h3> Freund aus 1,8 Metern Tiefe geborgen </h3>Der 50-Jährige wurde von der rund 200 Meter breiten und etwa 100 Meter langen Lawine teilweise, der 43-Jährige vollständig verschüttet. Der Ältere konnte sich selbst aus den Schneemassen befreien und in der Folge seinen Partner mit dem mitgeführten LVS-Gerät orten, mittels Sonde lokalisieren und den bis zu 180 Zentimeter tief Verschütteten schließlich ausgraben. <BR /><BR />Er setzte einen Notruf ab und begann mit den Reanimationsmaßnahmen, nachdem der 43-Jährige keinerlei Atemaktivität zeigte. Die Reanimationsmaßnahmen wurden von der Ärztin des angeforderten Notarzthubschraubers weitergeführt. Diese blieben jedoch ohne Erfolg, das Lawinenopfer verstarb an der Unfallstelle. Der Tote wurde mit dem Hubschrauber des Innenministeriums und der 50-Jährige mit dem Notarzthubschrauber in das Tal geflogen.