Die Lebensgefährtin von Josef Vikoler hatte am Dienstagabend Alarm geschlagen, nachdem dieser nicht von einer Skitour zurückgekehrt war. Am Mittwochmorgen begannen das Team des Rettungshubschraubers Pelikan 2, die Bergrettung sowie die Freiwillige Feuerwehr Feldthurns mit der Suche nach dem Vermissten. Das Auto des Mannes, der alleine unterwegs war, wurde von Suchmannschaften in Steineben oberhalb von Latzfons gefunden. Gegen 11 Uhr entdeckten die Männer des Pelikan 2 schließlich den leblosen Körper des Klausners, der unterhalb der Kassianspitze (2581 m) in den Sarntaler Alpen unter eine Lawine geraten war. Der Leichnam des Mannes wurde geborgen und zu Tal gebracht.Todesopfer auch im Val Lasties Ein weiteres Todesopfer gab es heute am Sellastock in der Val Lasties. Der Skilehrer Dimitri Rizzi (38) war bereits am frühen Morgen aufgebrochen, um mit seinen Skiern den Piz Boe (2239) zu besteigen. Bei der Abfahrt kam es zum tödlichen Unfall. Eine Kurve soll dem 38-Jährigen zum Verhängnis geworden sein. Aus bisher ungeklärten Gründen kam der Mann zu Fall und stürzte rund 30 bis 40 Meter in die Tiefe. Die Rettungskräfte, die am frühen Nachmittag alarmiert wurden und umgehend die Suche nach Rizzi einleiteten, konnten nur mehr dessen toten Körper bergen. Beinahe an der gleichen Stelle hatten im Dezember vier Bergretter aus Canazei ihr Leben verloren. Sie hatten sich auf die Suche nach zwei Schneeschuhwanderern aus der Provinz Udine gemacht, die von einer Tour im Val Lasties – am Sellastock im Bereich zwischen Sella- und Pordoijoch – nicht ins Hotel zurückgekehrt waren. Unterhalb der Forcella-Pordoi-Hütte wurden die vier Bergretter von einer Lawine erfasst und in den Tod gerissen. stol